Montanhistorisches Kolloquium (MHK) 2025
„Unterricht in Rücksichtnahme auf das practisch Brauchbare...“
250 Jahre Technische Universität Clausthal
Am 14.06.2025 findet das Montanhistorische Kolloquium in der Aula Academia in Clausthal (Aulastraße 8, 38678 Clausthal-Zellerfeld) statt. Organisiert wird dieses Kolloquium vom Sankt Andreasberger Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V. in Kooperation mit dem Niedersächsischem Landesarchiv, der UNESCO-Welterbestiftung Harz, dem Institute of Geotechnology and Mineral Resources der TU Clausthal sowie der FWT Clausthal. Das Montanhistorische Kolloquium wird seit 2009 von der TU Clausthal gemeinsam mit verschiedenen Partnern organisiert. Den Beginn machte Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Lampe (†) anlässlich des 175 Jubiläums des Drahtseils, das in Clausthal-Zellerfeld erfunden wurde. Sein Ziel war es, das montanhistorische Erbe des Harzes für jeden zugänglich zu machen. Diesem Gedanken folgend, haben inzwischen 15 Kolloquien zu sehr unterschiedlichen Themen an verschiedenen Orten mit Bezug zum Bergbau stattgefunden. Zu jeder Veranstaltung ist ein interessanter Tagungsband erschienen, der über den Buchhandel erhältlich ist und ein Nachlesen der verschiedenen Themen ermöglicht.
Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema: Von der Bergschule zur Technischen Universität
Mitte des 18. Jahrhunderts befand sich der Oberharzer Silberbergbau in einer wirtschaftlichen Krise. Um den steigenden Anforderungen in der Erzgewinnung und -verarbeitung gerecht zu werden, wurden dringend gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Daher wurde 1775 am Clausthaler Lyzeum eine spezielle Klasse zur Ausbildung berg- und hüttenmännischer Nachwuchskräfte eingerichtet – der Grundstein für die heutige Technische Universität Clausthal und die Clausthaler Fachschule für Wirtschaft und Technik.
Die neue Lehranstalt, initiiert und beaufsichtigt von der kurhannoverschen Bergbehörde, war stark praxisorientiert und technisch-naturwissenschaftlich geprägt. Anfangs nur für den Harzer Bergbaustaat zugänglich, öffnete sie sich mit der Erhebung zur Bergakademie (1864) auch für externe Studierende. Unter preußischer Führung erlangte sie internationales Ansehen, insbesondere durch Schwerpunkte in Mineralogie und Lagerstättenlehre.
Die Entwicklung von der Bergschule zur heutigen TU Clausthal war geprägt von Wissenstransfer, bedeutenden Persönlichkeiten und dem Aufbau wissenschaftlicher Sammlungen wie der Mineralogischen Sammlung.
Anmeldung über das Formular auf dieser Website.
Teilnahmegebühr: 50 € (inklusive Verpflegung)
Tagungsband: ~ 25 € (wird nach dem Druck fixiert)
Bitte bestellen Sie den Tagungsband vorab!
Die Bezahlung erfolgt Vorort in Bargeld.
Kontaktieren Sie uns gerne, falls Sie weitere Informationen benötigen: ibb@tu-clausthal.de.